Der Jugendhof

Mitten in der Natur Bildung erfahren und Gemeinschaft erleben: Der Jugendhof Bessunger Forst pflegt als eine der ältesten selbstverwalteten Bildungs- und Freizeitstätten in Deutschland die bewährte Tradition eines natur- und lebensnahen Lern- und Begegnungsorts mit bodenständiger, ressourcenschonender Unterbringung.

Im grünen Wald- und Wiesenidyll zwischen Darmstadt und Roßdorf finden Kinder-, Jugend- und Erwachsenengruppen, Familien, Vereine oder Initiativen auf dem 18.000 Quadratmeter großen Gelände mit diversen Schlaf- und Seminarräumen jede Menge Platz zum Lernen, Herumtoben, Spielen, Entspannen, Begegnen, Entwickeln oder einfach nur draußen und zusammen sein.

Getragen wird der Jugendhof Bessunger Forst seit 1977 von dem gleichnamigen, gemeinnützigen Verein und vielen Ehrenamtlichen. Das Gelände gehört der Stadt Darmstadt und wird dem Verein per Pacht überlassen. 

Eine spannende Geschichte

Der Jugendhof blickt auf eine bereits hundertjährige und äußerst spannende Geschichte zurück: Das Gelände wurde 1920 mit ersten Gebäuden eingerichtet als Ort zur Walderholung. Ab 1936 wurde das Areal von den Nationalsozialisten als Lager für die Hitler-Jugend und später als Versorgungslager benutzt. Zum Beginn des Zweiten Weltkriegs war hier zunächst ein Flüchtlings- und später ein Erholungslager verortet. Nach dem Krieg betrieb die Stadt Darmstadt dort ab 1950 ein Kinderheim, ab 1966 wurde der Hof offizielle Bildungsstätte, zunächst des Bundes Deutscher Jungenschaften (bdj) und ab 1977 des Jugendhof Bessunger Forst e.V.